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Gutes Fett, schlechtes Fett

Manche Vorurteile halten sich so hartnäckig wie Fettpölsterchen ...

Die meisten haben gelernt: Fett auf jeden Fall vermeiden. Da Fett der Geschmacksträger Nummer 1 ist, wäre das schade. Und es ist zum Glück auch absolut nicht richtig.

Als Nahrungsquelle zeichnen sich Öle und Fette vor allem durch ihre besonders hohe Energiedichte aus. Wer diese Energie nicht zügig in Bewegung umwandelt, wird – fett. Viele Fette sind deshalb als eher negativ einzuschätzen. Es gibt jedoch auch Fette, die durch ihren Gehalt an wertvollen Fettsäuren von außerordentlich hohem biologischem Wert für die gesunde Ernährung des Menschen ist. Dabei stehen die Omega-3-Fettsäuren auf der Liste der gesundheitsfördernden Fettsäuren ganz weit oben.

Nicht alles, was sich versteckt, ist schlecht

Wer sparsam mit Fett umgehen will, hat es nicht leicht. Denn während viele Fette, beispielsweise in Form von Butter, Margarine, Speck oder fettem Fleisch, sofort sichtbar sind, findet man auch zahlreiche Lebensmittel, die versteckte Fette enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Milchprodukte wie Sahne und Käse, aber auch Nüsse und Kuchen, vor denen man sich in acht nehmen sollte.

Auch in Meeresfischen wie Lachs, Makrele oder Hering versteckt sich Fett, das jedoch durch seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren Ihrer Gesundheit zugute kommt.

Wenn gutes Fett böse wird

Die Qualität von Ölen und Fetten ist durch Weiterverarbeitung enorm bedroht. So werden bei der Margarineherstellung pflanzliche Öle in der Fabrik in feste Fette umgewandelt und gehärtet, wodurch aus Ölen mit ungesättigten Fettsäuren in der Folge Streichfette mit höherem Anteil gesättigter Fettsäuren werden.

Die besonders leicht reagierenden ungesättigten Fettsäuren können sich durch diese industrielle Behandlung in so genannte Trans-Fettsäuren verwandeln, die auf Dauer gesundheitsschädlich sind und zur Gefährdung der Herz- und Gefäßgesundheit beitragen können.

Pommes-Frites und andere frittierte Nahrungsmittel sowie Backwaren aus industrieller Fertigung sind oft voll von Transfettsäuren. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass der Trans-Fettsäurenanteil in der Nahrung so gering wie möglich gehalten wird. Ein möglichst hoher Anteil frischer und nicht industriell verarbeiteter Lebensmittel in der täglichen Ernährung trägt ganz wesentlich dazu bei, genauso wie die ergänzende Einnahme von Omega-3-Fettsäuren.

Wollen Sie mehr über Fett erfahren? Hier geht es um gesättigte und ungesättigte Fettsäuren ...

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